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Blockade treibt Kosten

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Kerstin Schweizer
11. März 2026

Schiffe der deutsche Reederei Hapag Llyod stecken in der Straße von Hormus fest. Die Flottenchefin spricht über die aktuellen Herausforderungen.

Die Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten Seehandelsrouten der Welt, doch durch die iranische Blockade stecken viele Schiffe fest. Betroffen ist auch die deutsche Reederei Hapag-Lloyd. Öl und Flüssiggas können die Golfregion kaum verlassen, während dringend benötigte Waren wie Lebensmittel und Maschinen nur eingeschränkt ankommen.

Für die Crews wird die Lage durch Drohnen sowie massive Störungen von GPS und AIS zunehmend gefährlich. Gleichzeitig steigen weltweit die Ölpreise, und in den Golfstaaten verteuern sich Güter durch Umwege beim Transport, höhere Lagerkosten und steigende Versicherungsprämien. Alternative Landrouten sind teuer und logistisch schwierig, weshalb die Krise die gesamte Region belastet.