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George Mitchell auf erneuter Vermittlungsmission

5. Mai 2010

US-Gesandter George Mitchell will Israelis und Palästinenser zu indirekten Gesprächen bewegen +++ Zwei schiitische Bündnisse im Irak bilden eine Fraktion +++ Der einzige Exportschlager aus Gaza: Nelken! +++

Premierminister Benjamin Netanjahu und der US-Sondergesandte George Mitchell in Jerusalem (Archivfoto: AP)
Die bisherigen Vermittlungsversuche von George Mitchell sind erfolglos gebliebenBild: AP

Angesichts der verhärteten Fronten zwischen der israelischen Regierung und den Palästinensern ist der Nahost -Gesandte der USA, George Mitchell, wieder in die Region gereist. Dort will er beide Parteien dazu bewegen, über indirekte Gespräche die Grundlage für neue Friedensverhandlungen zu schaffen. Doch der Besuch von Mitchell wurde durch den Brand einer Moschee in der Ortschaft El Lubban el Scharkia bei Ramallah überschattet. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas macht radikale jüdische Siedler dafür verantwortlich.

Iraks Schiiten-Parteien im Bündnis

Vor zwei Monaten hat der Irak ein neues Parlament gewählt, doch immer noch steht das Land ohne Regierung da. Jetzt haben sich die beiden größten Schiiten-Parteien um Nuri al-Maliki und Muktada al-Sadr darauf verständigt, eine gemeinsame Fraktion zu bilden.

Exportschlager Nelken

Israels Blockade des Gaza-Streifens untersagt unter anderem jeglichen Export von palästinensischen Gütern aus dem Küstenstreifen - mit einer Ausnahme: Nelken. Seit Mitte Januar gelangen Millionen von Nelken aus Gaza über Israel nach Holland. Dazu musste die floristische Großmacht Holland eine gehörige Portion an Blumendiplomatie aufbieten, um dies möglich zu machen.

Redaktion: Diana Hodali / Thomas Latschan

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