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Weitsicht am Mount Elgon

Klaus Esterluss7. Juli 2015

Am fruchtbaren Mount Elgon in Uganda leben zahlreiche Arten. Aber auch immer mehr Menschen. Sie drücken die Schulbank, damit sie in Zukunft ihre Bedürfnisse besser mit dem fragilen Ökosystem in Einklang bringen können.

Teaser Uganda ohne Logo
Bild: Florian Nusch

Global Ideas: Uganda - Ökosystem in Gefahr

07:19

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Projektziel: Gemeinsam mit der Bevölkerung Wege finden, wie ein Auskommen möglich ist, ohne das Ökosystem Mount Elgon zu gefährden
Projektgröße: Mehr als 6000 Haushalte gibt es um den Mount Elgon, 600 haben an Trainings teilgenommen
Projektvolumen: ca. 2,5 Millionen € im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative, etwa 2 Millionen Euro von der ugandischen Regierung
besondere Spezies: Lobelia elgonensis, ein Glockenblumengewächs, das nur auf dem Mount Elgon vorkommt, auch der Schwarz-weiße Stummelaffe, dessen Fell oft Bestandteil traditioneller Kostüme ist

Der Mount Elgon ragt 4300 Meter in Ugandas Himmel. Der erloschene Vulkan ist das vierthöchste Bergmassiv Ostafrikas, imposant, nicht nur wegen seiner Höhe, sondern auch wegen seiner Artenvielfalt. Doch der Bestand an Elefanten, Leoparden, Büffeln oder Riesenwildschweinen ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen. Viele Vögel, die in der Bergregion heimisch sind, stehen längst auf der Liste der bedrohten Arten - ebenso einige Pflanzen. Grund sind die Menschen, die rund um den Vulkan leben. Sie setzen der Region zu: durch Wilderei, Wasserentnahme oder Abholzung. Über Fortbildungen lernen sie, das Ökosystem zu schützen und trotzdem genug Nahrung, Feuerholz und Ackerflächen zu haben.

Ein Film von Florian Nusch

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