Mit der neuen Projektion korrigieren die Vereinten Nationen ihre Hochrechnung aus 2009 um rund 200 Millionen Menschen nach oben. Im Jahr 2100 werden voraussichtlich 10,1 Milliarden Menschen auf der Erde leben.
Das Wachstum findet fast ausschließlich in den Entwicklungsländern statt. So bekommt eine Frau im Kongo durchschnittlich 6,5 Kinder. In Italien und Deutschland sind es etwas mehr als 1,3 Neugeborene. In Europa nimmt die Bevölkerung ab: Leben hier heute noch 738 Millionen Menschen, werden es in 90 Jahren voraussichtlich nur noch 674 Millionen sein. Das Weltbevölkerungswachstum verschärft nicht nur die Armut, sondern auch die Umweltprobleme. Auch steigende Weltmarktpreise für Nahrungsmittel sind unter anderem auf die zunehmende Weltbevölkerung zurückzuführen.
