Die Übernahme von Monsanto durch Bayer im Jahr 2018 für 63 Milliarden US-Dollar entwickelte sich aufgrund tausender Klagen in den USA zu einer erheblichen finanziellen Belastung. Kläger machen das Monsanto Unkrautvernichtungsmittel Roundup, das den Wirkstoff Glyphosat beinhaltet, für Krebserkrankungen verantwortlich, wodurch Bayer mit milliardenschweren Rechtskosten und einem erheblichen Wertverlust konfrontiert wurde.
Ein Vergleich im Umfang von mehr als 7 Milliarden US-Dollar soll aktuelle und zukünftige Roundup-Klagen beilegen. Ein Urteil des Obersten US-Gerichtshofs vom Juni 2026 stärkte Bayers Position, weil das Unternehmen nicht für fehlende Krebswarnungen haftbar gemacht werden kann, da die US-Umweltschutzbehörde EPA diese nicht vorschrieben hatte. Die anstehende Gerichtsentscheidung gilt als entscheidender Schritt, um den langjährigen Glyphosat-Rechtsstreit endgültig zu beenden.
