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Große Nachfrage nach spanischen Anleihen

19. April 2012

Trotz schwieriger Haushaltslage konnte sich Spanien am Anleihemarkt frisches Geld besorgen. Bei der Auktion am Donnerstag gab es mehr als genug Investoren, die dem Land Geld leihen wollten.

Eine spanische Ein-Euro-Münze (Foto: dpa)
Bild: picture-alliance/dpa

Mit der Versteigerung zwei- und zehnjähriger Anleihen konnte sich Spanien insgesamt 2,54 Milliarden Euro bei Investoren leihen. Damit wurde das Ziel der Spanier übertroffen, mit der Auktion zwischen 1,5 und 2,5 Milliarden Euro einzusammeln.

Die Nachfrage nach den Anleihen war deutlich höher als das Angebot, die Emissionen waren 3,3- beziehungsweise 2,4-fach überzeichnet. Allerdings muss Spanien nun etwas höhere Zinsen zahlen. Für eine Anleihe mit zehnjähriger Laufzeit liegt der Zinssatz nun bei jährlich 5,7 Prozent. Bei einer ähnlichen Auktion im April lag der Zinssatz noch bei 5,3 Prozent.

Vertrauenstest

Die Auktion gilt als Test für das Vertrauen der Finanzmärkte in die Fähigkeit der spanischen Regierung, die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Nachdem die spanische Regierung Anfang März bekanntgab, ihre Sparziele etwas zu lockern, waren die Zinsen für spanische Schulden zeitweise auf über sechs Prozent gestiegen.

Mit der Auktion vom Donnerstag hat Spanien nun rund die Hälfte seines für dieses Jahr geplanten Kreditvolumens aufgenommen.

bea/kle (rtr, dpa)

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