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Hauptbahnhof München lahmgelegt

27. Juli 2015

Der Brand in einem Intercity hat für einen kompletten Ausfall des Bahnverkehrs zwischen Hauptbahnhof und München-Pasing gesorgt. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Der qualmende IC-Triebwagen in München (Foto: picture-alliance/dpa/S. Hoppe)
Bild: picture-alliance/dpa/S. Hoppe

Der Brand in einem Intercity-Triebwagen hat am Morgen den Bahnverkehr am Münchner Hauptbahnhof komplett lahmgelegt. Das Feuer brach kurz nach der Abfahrt des Zuges aus. Es habe keine Verletzten gegeben, teilten Feuerwehr und Bundespolizei mit. Der Bahnverkehr zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem ICE-Bahnhof in München-Pasing kam für mehr als vier Stunden völlig zum Erliegen.

Feuer nach wenigen 100 Metern

An dem IC 2300, der kurz nach 7.00 Uhr in der bayerischen Landeshauptstadt mit Fahrtziel Berlin gestartet war, brach bereits nach wenigen 100 Metern das Feuer aus. Die Passagiere konnten zunächst in dem Zug bleiben, später wurden die vorderen drei Waggons von den Einsatzkräften geräumt. Die Fahrgäste mussten in die hinteren Wagen umsteigen. Dieser Teil des Zuges sollte dann in den Hauptbahnhof zurückgeschleppt werden, wie ein Polizeisprecher sagte.

Straßenbahn als Alternative

Auch der S-Bahn-Verkehr auf der viel befahrenen Münchner Stammstrecke musste mitten im Berufsverkehr eingestellt werden. Damit Fernreisende überhaupt von der bayerischen Landeshauptstadt losfahren konnten, richtete die Bahn einen Pendelverkehr vom Pasinger Bahnhof Richtung Stuttgart ein. Die Fahrgäste im Hauptbahnhof wurden aufgefordert, mit der Straßenbahn zunächst nach Pasing zu fahren und dort in die Züge einzusteigen. Insgesamt waren Zehntausende betroffen.

Die Bahn gab inzwischen den Verkehr wieder frei.

sti/sp (dpa)

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