Benno Krieger
23. Februar 2026Anzeige
Im Ica-Tal ist das Wasser knapp.Aus den Leitungen kommt schon lange nichts mehr. In der peruanischen Wüstenregion bekommen die Bauern einmal pro Woche 1000 Liter Wasser geliefert. Das muss für alles reichen. Für die Felder gibt es nichts. Das gilt aber nur für die Kleinbauern.
In der gleichen Region liegen riesige Plantagen, auf denen Gemüse und Blaubeeren für den Export angebaut werden. Die Großgrundbesitzer dürfen Brunnen bohren und das Grundwasser anzapfen. Und das tun sie, mehr als für die Region gut ist. Die Grundwasserreserven werden völlig übernutzt warnen Experten. Doch weil das Geschäft brummt, weiten die Pflanzer den Anbau immer weiter aus und die Wasserkrise verschärft sich.
