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Heidelberger Wissenschaftlern ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Impfung gegen Malaria gelungen.

10. Dezember 2004

Wie das Universitätsklinikum Heidelberg am Montag mitteilte, veränderten die Forscher das Erbgut der Erreger, damit sich diese nicht mehr im Körper von Mäusen entwickeln und vermehren können. Danach spritzen die Wissenschaftler die unschädlichen Erreger in Mäuse und riefen so eine Reaktion des Immunsystems hervor. Die Tiere waren nun auch gegen eine Infektion mit gewöhnlichen Malariaerregern geschützt. Ihre Arbeit stellten die Forscher um Ann-Kristin Müller im Fachjournal «Nature vor. Sie hatten Malaria-Erreger ohne das UIS3-Gen hergestellt, dass im so genannten Sporozoiten-Stadium besonders aktiv ist. Dadurch konnten die Einzeller sich in der Leber nicht mehr weiter in die gefährlichen Erreger-Stadien entwickeln, die ins Blut strömen und die gefährlichen Fieberschübe auslösen.