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Hongkong begrüßt Freihandel mit Europa

28. September 2012

Das erste Freihandelsabkommen zwischen Hongkong und einigen europäischen Staaten tritt Anfang Oktober in Kraft. Das Abkommen soll Importe verbilligen, gilt aber nicht mit Ländern der EU.

Hongkong Stadtansicht
Bild: picture-alliance/dpa

Das Abkommen gilt zwischen Hongkong und den europäischen Ländern Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Diese Länder sind nicht in der Europäischen Union und bilden gemeinsam die Europäische Freihandelsassoziation EFTA.

Unterzeichnet wurde es letztes Jahr im Juni. Ab dem ersten Oktober tritt es in Kraft, zunächst für Island, Liechtenstein und die Schweiz, einen Monat später auch für Norwegen. Das teilte die Regierung in Hongkong am Freitag mit. Das Abkommen betrifft Investitionen und den Handel mit Waren und Dienstleistungen.

"Freieste Wirtschaft der Welt"

"Dienstleister aus Hongkong erhalten dadurch bessere Geschäftsmöglichkeiten, weil sie Zugang zu den Märkten der EFTA-Länder erhalten", so die Regierung in Hongkong.

Es ist das erste Freihandelsabkommen mit europäischen Ländern für die frühere britische Kolonie, die seit 1997 wieder zu China gehört. Weil Hongkong seinen Unternehmen nur wenig Vorschriften macht, zeichnete die US-Denkfabrik Heritage Foundation die chinesische Sonderverwaltungszone in diesem Jahr zum 18. Mal in Folge als die freieste Volkswirtschaft der Welt aus.

bea/wen (afpe)

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