1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen

IFA startet in Berlin (04.09.2014)

4. September 2014

Schreckgespenst Deflation +++ Spannung vor der IFA+++ Mietware Jeans

Bild: dapd

[No title]

This browser does not support the audio element.

Deflation heißt die derzeit größte Angst im Euroraum - also die Gefahr, dass die Preise fallen, und die Verbraucher und Unternehmen dann kein Geld mehr ausgeben, weder für Konsumgüter noch für Forschung und Innovation - weil sie auf noch weiter sinkende Preise hoffen.

Schon im Vorfeld der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank hat Mario Draghi große Erwartungen geweckt: Diese Gefahr, so der EZB-Chef, will er mit allen Mittel bekämpfen.

Schnittstelle IFA

Ob Fernseher, Smartphone oder Tablet-PC - kaum eine Branche ist so von Neuheiten getrieben, wie die Unterhaltungselektronik. Ihr jährliches Schaufenster ist die Internationale Funkausstellung in Berlin. Erstmals öffnete die IFA am 4. Dezember 1924 ihre Pforten, damals zeigten die Aussteller Röhrenempfänger und Detektoren, das waren einfache Empfangsgeräte für radiosendungen. Heute ist die IFA einer der größten Branchentreffs der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. Die 54. Auflage startet am 5. September.

Afrikas Musterschüler

Ghana galt lange als Musterschüler Afrikas: Wirtschaftswachstum, vergleichsweise gute Regierungsführung. Jetzt bittet das Land den Internationalen Währungsfonds um Hilfe. Noch in diesem Monat soll eine IWF-Delegation anreisen.

Im Land selbst ist der wirtschaftliche Abschwung längst zu sehen: Junge Leute kommen aus den Provinzen im Norden oder Osten des Landes und versuchen, als Verkäufer an der Straßenkreuzung zu überleben.

Jeans zu mieten

Bücher ausleihen, das kennt man - aber Hosen? In den Niederlanden gibt es jetzt genau das. Für wenige Euro im Monat kann man sich eine Jeans leihen, nach einem Jahr kann man sie wieder abgeben.

Die alte Jeans wird dann recycelt, der bisherige Träger bekommt eine "neue", neu-recycelte.

So wird nichts weggeworfen, und es muss auch weniger Baumwolle gewaschen werden. Gut für die Umwelt ist das jedenfalls.

Technik: Jürgen Kuhn
Redakteurin am Mikrofon: Johanna Schmeller

Den nächsten Abschnitt Top-Thema überspringen

Top-Thema

Den nächsten Abschnitt Weitere Themen überspringen