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Industriegeschichte per Fahrrad erkunden

Tauchen im Gasometer, Filmabende am Hochofen - das Ruhrgebiet schüttelt sich den Kohlestaub vergangener Zeiten von den Schultern.

Von der Hütte zum Landschaftspark: Industrieanlagen in DuisburgBild: illuscope

Langsam, aber stetig mausern sich die Wahrzeichen rund 150-jähriger Industriekultur zu Touristenattraktionen. Etwa drei Millionen Besucher steuern pro Jahr die Standorte entlang der Route der Industriekultur an. Attraktionen wie beispielsweise das Deutsche Bergbau-Museum Bochum oder der Maximilianpark in Hamm locken immer mehr Menschen ins Revier.

Touristen-Attraktionen

Am Rhein-Herne-Kanal steht der Gasometer in OberhausenBild: dpa - Bildfunk

Sehr gut lassen die die 150 Jahre Industriegeschichte in Nordrhein-Westfalen per Fahrrad erkunden. Die Route der Industriekultur verbindet auf einem rund 700 Kilometer langen und hervorragend ausgeschilderten Radwegenetz die industriellen Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet.

Der größte Teil des überwiegend autofreien Wegenetzes verläuft auf ehemaligen Bahntrassen, durch umgenutzte Industrieanlagen und auf landschaftlich attraktiven Ufer- und Waldwegen. Dies ermöglicht es dem Radler, die einmalige industrielle Kulturlandschaft des Reviers in all ihren Facetten auch abseits ausgetretener Pfade zu erkunden und zu erleben. Dazu gehören neben den beeindruckenden Industriebauten wie der Gasometer in Oberhausen oder das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop auch Highlights der Industriekultur wie die im Bauhausstil errichtete Zeche und Kokerei Zollverein in Essen.

Gutes Service-Angebot

Der Regionalverband Ruhr hat entlang der Strecke ein Netz von Radtouristischen Servicestationen aufgebaut. Das Mietangebot "Revierrad" macht es dem Gast leicht, seine Radtour auf der Route der Industriekultur ohne großen Aufwand zu unternehmen. (pg)

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