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Italien: Lehren aus den Sturmfluten?

05:38

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Gustav Hofer
16. April 2026

Stürme richten immer wieder schwere Schäden an Italiens Küsten an. Oft fehlt es an ausreichendem Küstenschutz. Und viele Häuser stehen zu dicht am Wasser. Macht ein Wiederaufbau in diesen Gebieten Sinn?

Immer heftigere Stürme bedrohen die Mittelmeerküste. Sturm "Harry" verwüstete im Januar 2026 große Teile Süditaliens. Auf Sizilien trafen bis zu zehn Meter hohe Wellen Orte wie Nizza di Sicilia und die Region um Taormina. Anwohner berichten von zerstörten Häusern und lebensgefährlichen Situationen.

Viele Gebäude stehen heute deutlich näher am Meer als früher, weil natürliche Schutzräume bebaut wurden. Fachleute warnen: Ein außergewöhnlich warmes Mittelmeer begünstigt Extremwetter. Ohne nachhaltigen Küstenschutz und veränderte Baupolitik bleibt das Risiko für Küstenorte hoch.

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