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Japan: Letzte Ruhe in einer Perle

06:07

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Ulrich Mendgen
29. Juni 2026

An der Küste von Mie gibt es eine besondere Methode zur Perlenzucht. Muscheln werden mit der Asche von Verstorbenen im Meer ausgesetzt. Mit Glück findet man dort gut ein halbes Jahr später eine schöne Perle.

Wenn ein naher Angehöriger stirbt, ist oft schwer mit der Trauer umzugehen. In Japan gibt es einen besonderen Weg, über den Tod eines geliebten Menschen hinwegzukommen.

Die Asche kann vor der Küste von Mie in eine Muschel gefüllt werden. Mit etwas Glück entsteht daraus innerhalb eines halben Jahres eine Perle. Für die Angehörigen ist es meist ein emotionaler Moment, wenn sie die Muscheln öffnen und tatsächlich eine Perle finden.

Japans ältere Menschen leiden unter Einsamkeit

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