Deutschland will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Streitmacht Europas ausbauen - angesichts der wachsenden Bedrohung durch Russland. Kriegsgerät für viele Milliarden Euro wurde bereits geordert, doch die Zahl der Soldaten stagniert weitgehend.
Daher steht wieder eine mögliche Wehrpflicht im Raum, wie zu Zeiten des Kalten Krieges. Viele junge Deutsche wollen davon jedoch nichts wissen, einen Dienst an der Waffe lehnen sie ab - ganz anders als junge Leute in anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel in Finnland. Dort hat die Bevölkerung ein traditionell enges Verhältnis zur eigenen Armee.
Könnte sich Deutschland vom finnischen Beispiel etwas abschauen? Oder ist das eher skeptische Verhältnis der Deutschen zu allem Militärischen ohnehin in Bewegung geraten?
