Kameruns sogenannte Monsterbikes sind weit mehr als Motorräder: Für viele Menschen in den abgelegenen Regionen rund um Bafoussam sind sie die einzige Verbindung zur Außenwelt. Die umgebauten Maschinen transportieren Passagiere, Ernte und schwere Lasten über Wege, die oft kaum befahrbar sind. Für Fahrer wie Jean Jules Petoh wird jede Fahrt zum Balanceakt zwischen Risiko und Lebensunterhalt.
Die Straßen sind voller Schlaglöcher, steiler Anstiege und gefährlicher Passagen. Besonders in der Regenzeit werden viele Strecken nahezu unpassierbar. Dennoch bleiben die Monsterbikes unverzichtbar. Sie bringen Bauern und ihre Produkte zum Markt und sichern damit das Einkommen ganzer Familien. Trotz hoher Belastung, technischer Pannen und ständiger Unfallgefahr rollen die Motorräder Tag für Tag weiter und halten das Leben in den ländlichen Regionen Kameruns in Bewegung.
