Katholischer Gottesdienst am 13. September aus Berlin
13. September 2015
Zelebrant und Prediger ist Pater Albert Krottenthaler SDB. Die kirchliche Leitung hat Juliane Bittner. Der feierliche Gottesdienst wird musikalisch gestaltet von der Ökumenischen Kantorei Marzahn und der Chorschola der Pfarrei unter der Leitung von Sebastian Sommer, der ebenfalls die Orgel spielt.
Lieben bedeutet immer auch Leiden – das wird im Sonntagsevangelium nach Markus (8, 27-35) unmissverständlich deutlich, auf das sich Pater Albert Krottenthaler SDB in seiner Predigt bezieht. Dort zeigt Jesus seinen Jüngern den steinigen Weg des Leidens auf, den er gehen will, gehen muss, um seine Vision vom Reich Gottes zu erfüllen. Als Petrus dagegen aufbegehrt, reagiert Jesus sehr verärgert und barsch, bezeichnet ihn sogar als „Satan“. Doch Petrus lässt sich von der Zurückweisung nicht abschrecken – er bleibt souverän und lernfähig. Er lernt, dass das Leiden zum Weg Jesu und zum Weg der Nachfolge Jesu gehört und dass es aus der Liebe heraus bewältigt werden kann. Denn entscheidend ist – und das ist auch die Botschaft für heute –, dass viel Schweres zu bewältigen ist, wenn man als Christ, als Christin, sich immer wieder neu bewusst macht, zunächst und vor allem von Gott geliebt zu sein.
Die Pfarrkirche „Von der Verklärung des Herrn“ liegt im Berliner Stadtteil Marzahn. Gebaut wurde sie erst 1984 – den Anstoß dazu gaben der damalige Berliner Bischof Alfred Kardinal Bengsch und sein Nachfolger Joachim Kardinal Meisner. Das Kirchengebäude im Stil der Moderne wurde 1987 fertig gestellt, und auf den persönlichen Wunsch von Kardinal Bengsch hin wurde die Kirche unter das Patronat „Der Verklärung des Herrn“ gestellt.
Die katholische Gemeinde der Pfarrkirche war von ihrer Gründungszeit an eng verbunden mit anderen christlichen Gemeinden in Marzahn. Daraus entstand auch ein ökumenischer Kirchenchor, der den Gottesdienst an diesem Sonntag mitgestaltet. Außerdem arbeitet die Gemeinde zusammen mit der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos, die 2005 mit den Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel begannen, sich für arbeitslose junge Menschen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf stark zu machen.
Kirchliche Verantwortung: Dr. Silvia Becker, Katholische Hörfunkbeauftragte