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Keine Ruhe für Haiti

10. November 2008

Der Einsturz einer Schule in Haiti hat mehr als 90 Menschen das Leben gekostet. Der Inselstaat in der Karibik ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre.

Die meisten der Opfer sind Kinder - das Schulgebäude war während des Unterrichts am Freitag zusammengebrochen.Bild: AP
Slum in Port-au-PrinceBild: picture-alliance /dpa/dpaweb

"Perle der Antillen" - so wurde Haiti einst genannt. Das Land war die blühendste Kolonie der Welt und Quelle scheinbar unerschöpflicher Reichtümer. Heute ist Haiti das ärmste Land der westlichen Hemnisphäre. Gewalt und Katastrophen zeichnen seine Geschichte. Erst vor knapp zwei Monaten haben mehrere Tropenstürme für Elend und Zerstörung gesorgt. Und die Regenmassen haben auch dafür gesorgt, ohnehin baufällige Gebäude, noch poröser werden zu lassen. Am Wochenende ist nun in Port-au-Prince, der Hauptstadt Haitis, eine Schule eingestürzt. Eine Katastrophe scheint der nächsten zu folgen, dazu kommen politische Instabilität und ökonomische Krisen. Licht am Ende des Tunnels sieht Michael Huhn vorerst kaum. Er arbeitet für ADVENIAT, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischcn Kirche.

Schluss mit Guantanamo?

Versprach Guantanamo zu schließen - Barack ObamaBild: AP/DW

Am Montag wird vor das Verfahren gegen den kandadischen Staatsbürger Omar Khadr eröffnet - vor dem Militärtribunal in Guenatanamo. Das US-Gefangenenlager auf Kuba gilt vielen als "Amerikas Sündenfall". Denn Terrorverdächtige werden dort festgehalten, verhört, vielleicht sosagr gefoltert. George W. Bushs Guantanamo hat, das ist sicher, dem Ansehen der USA schweren Schaden zugefügt. Wie steht Barack Obama, der nächste Präsident, zu dem Lager?

Was von der Revolution übrig blieb...

Das Ehepaar Ortega mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez.Bild: AP

"Nicaragua libre" - ein "freies Nicaragua". Das zumindest war das Versprechen der Sandinisten, nachdem sie den Diktator Anastasio Somoza im Juli 1979 gestürzt hatten. Mittlerweile ist der amtierende Präsident Daniel Ortega jedoch selbst immer autoritärer geworden. Bei den Kommunalwahlen am Wochenende ließ Ortega zwei wichtige Oppositionsparteien verbieten. In der Atlantik-Region, wo die Opposition ihre Hochburgen hat, durfte gar nicht erst gewählt werden - laut offizieller Begründung lassen die Schäden des Hurrikans "Felix" von vor einem Jahr keine geordnete Stimmabgabe zu. Steuert das Land auf eine neue "Familien-Diktatur" zu, wie Kritiker meinen?

Redaktion: Anne Herrberg

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