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Keine Ruhe im Gazastreifen

14. November 2008

Auf neue Angriffe mit Raketen aus dem Gazastreifen antwortet Israel mit Luftschlägen und hält die Blockade des Autonomiegebiets aufrecht. Auch Hilfslieferungen dürfen nicht passieren.

Übergang zum Gazastreifen (Quelle: dpa)
Bleibt abgeriegelt: Israelische Soldaten schließen ein Grenztor zum GazastreifenBild: picture-alliance / dpa

Militante Palästinenser haben seit Dienstag vergangener Woche nach israelischen Armeeangaben mehr als 70 Raketen auf Israel abgefeuert. Einer der Auslöser der jüngsten Runde der Gewalt war die Sprengung eines rund 250 Meter langen Tunnels, den Anhänger der radikal-islamischen Hamas-Organisation vom Gazastreifen in Richtung Israel gegraben hatten. Nach Armeeangaben wollte die Hamas den Tunnel für die Entführung israelischer Soldaten oder für einen Anschlag nutzen.

Dubais Wirtschaft lahmt

Endet der Bauboom? Großbaustelle in DubaiBild: AP

In den Vereinigten Arabischen Emiraten ließ sich lange sehr gut Geld verdienen und auch ausgeben. Die Immobilienpreise waren exorbitant, die Baubranche hatte alle Hände voll zu tun. Gerade Dubai präsentierte sich als wirtschaftlich bärenstarkes Glitzer-Scheichtum am Golf. Doch nun klopft die weltweite Finanzkrise auch in den kleinen Emiraten an.

Exil-Iraner wagen den Neuanfang

Allmorgendlich verstopft: Teheran ist eine wachsende StadtBild: DW

In fast jedem Flugzeug, das im Iran landet, sitzen Exil-Iraner, die einen neuen Start in ihrer alten Heimat zu wagen. Nach Jahren im Ausland wollen sie herausfinden, was der Iran von heute noch mit ihren Erinnerungen gemein hat. Vor allem in Teheran ist der Neubeginn nicht einfach. Die iranische Hauptstadt hat sich im letzten Jahrzehnt dramatisch verändert. Auch die Iranerin Lena Mostafavi sucht in Teheran nach den Plätzen ihrer Kindheit und versucht, sich an den modernen Iran zu gewöhnen.

Bauten und Filme erzählen Israels Geschichte

Steinerne Chronik: Bauhaus-Architektur in Tel AvivBild: AP

Die Münchener Pinakothek der Moderne widmet sich in einer Ausstellung den Israelis Munio Weinraub und Amos Gitai, Vater und Sohn. Ihre unterschiedlichen Machwerke verraten viel über die Geschichte Israels. Munio Weinraub war ein wichtiger Bauhaus-Architekt, dessen Bauten das Straßenbild des jungen jüdischen Staates prägten. Amos Gitai ist ein umstrittener Dokumentarfilmer, dessen Filme Tabus und Schattenseiten Israels beleuchten. Die Ausstellung zeigt sowohl Architekturzeichnungen als auch Dokumentarfilme.

Redaktion: Diana Hodali und Benjamin Braden

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