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Kompromiss zum Schutz der rumänischen Sprache

26. Februar 2003

Bukarest, 26.2.2003, ADZ, deutsch

Einen merkwürdigen Kompromiss haben die Mitglieder des Rechtsausschusses des Senats bei der erneuten Erörterung des Gesetzes zum Schutz der rumänischen Sprache, genannt Pruteanu-Gesetz, gefunden. Nachdem Präsident Ion Iliescu das Gesetz nicht promulgiert (verkündet - MD), sondern an das Parlament zurückgeschickt hatte, weil es seiner Meinung nach nicht anging, dass im Gesetz Strafgelder für "sprachliche Vergehen" vorgesehen waren, wurde jetzt im Rechtsausschuss - wie "Adevarul" berichtet - die Entdeckung gemacht, dass derartige Vergehen bei der Verwendung der rumänischen Sprache nach einem anderen Gesetz, dem über die Werbung, geahndet werden können. Dort stehen Konventionalstrafen von 5 Millionen Lei (akt. Kurs: 1 Euro = 35500 Lei - MD) aufwärts. (fp)