Korea-Krise spitzt sich zu
25. Mai 2010
Korea
Es knirscht gewaltig zwischen Nord- und Südkorea. Ende März sank ein südkoreanisches Kriegsschiff, 46 Seeleute kamen dabei ums Leben. Grund für die Havarie ist ein nordkoreanischer Torpedoangriff, das hat eine internationale Untersuchungskommission nun herausgefunden. Südkorea reagierte deutlich: Kein Handel mehr, keine Zusammenarbeit – und das ist noch nicht alles. Südkoreas Präsident Lee fordert nun eine Entschuldigung für diese Provokation und will außerdem den UN-Sicherheitsrat anrufen.
China / USA
Der Streit auf der koreanischen Halbinsel hat auch die amerikanisch-chinesischen Wirtschaftsgespräche in Peking an diesem Montag und Dienstag überschattet. Über 200 Delegierte sind dazu aus den USA angereist, an der Spitze US-Außenministerin Clinton. Eigentlich wollten sie auf dem Gipfel über Handelsfragen sprechen. Doch dann kam alles anders.
Thailand
In Bangkok hat die Opposition ein Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Abhisit eingereicht. Die Präsidenten der beiden Parlamentskammern haben nun sieben Tage Zeit sich zu äußern. Ansonsten kehrt knapp eine Woche nach den schweren Unruhen in Thailands Hauptstadt wieder so etwas wie "Alltag" ein.
Redaktion: Miriam Klaussner/ Esther Broders