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KonflikteUkraine

Leniie Umerovas Leidensweg in russischer Haft

02:27

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22. März 2026

Als die Ukrainerin Leniie Umerova ihren Vater auf der besetzen Krim besuchen wollte, wurde sie von russischen Sicherheitsdiensten verhaftet. Fast zwei Jahre lang wurde sie in verschiedenen Haftanstalten festgehalten.

Leniie Umerova, eine Krimtataren-Aktivistin, wurde auf der Krim geboren und verbrachte dort ihre Kindheit. Nach der russischen Annexion der Halbinsel 2014 entschied sie sich bewusst gegen einen russischen Pass und zog 2015 nach Kiew, wo sie studierte und arbeitete. Trotz der politischen Lage besuchte sie ihre Eltern in Jewpatorija jedes Jahr – so auch im Dezember 2022. Schon vor 2022 war die Reise für sie gefährlich, doch mit Beginn der großangelegten Invasion Russlands wurde sie noch riskanter. Sie wurde an einem russisch‑georgischen Grenzübergang festgenommen und verbrachte fast zwei Jahre in russischer Haft.

Heute kämpft sie selbst für politische Gefangene und verschleppte ukrainische Zivilisten. Ihre eigenen Erfahrungen verleihen ihrem Engagement besondere Dringlichkeit: Sie weiß, wie entscheidend internationaler Druck ist – und wie wichtig es für Gefangene ist, nicht vergessen zu werden.

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