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Marx, Max Weber oder Kant

Ein Mexikaner auf den Spuren deutscher Soziologie. Jorge Galindo studiert in München.

Bild: dpa

Dass deutsche Studenten das Weite suchen ist nichts Neues. Dass ein Mexikaner den Weg nach Deutschland findet und sich bewusst den Hürden der komplizierten Sprache stellt, scheint eher ungewöhnlich.

Ein Studium in Deutschland oder vielleicht sogar eine Promotion - für einen Ausländer eine echte Herausforderung. Jorge Galindo hat sie angenommen. Er kommt aus Mexiko Stadt, jener Riesenmetropole mit 20 Millionen Menschen und viel Armut – gelandet ist er in der bayerischen Landeshauptstadt mit nur einem Bruchteil an Einwohnern und auffälligem Reichtum. Die Unterschiede könnten kaum größer sein.

Und während Jorge Galindo in seiner Heimatstadt noch immer Neues entdecken kann, hatte er in München – wie er meint - schon nach einem Jahr das Gefühl, alles gesehen zu haben. Doch es waren nicht Restaurants, Diskotheken oder Baudenkmäler, die ihn hierher gelockt haben. Dem mexikanischen Soziologen ging es um die fachliche Herausforderung.

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