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Mazedonische Bürger unzufrieden mit der Arbeit der Regierung

1. Oktober 2003

– Ergebnis einer Umfrage

Skopje, 1.10.2003, DNEVNIK, mazed.

Die Bürger Mazedoniens zeigen wachsenden Unmut über die Lage im Land. Das Rating der beiden Partein an der Macht fällt zurück. Die Bürger glauben der aktuellen Regierung immer weniger. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des amerikanischen Instituts IRI, die im September durchgeführt wurde.

Wenn die Wahlen heute stattfinden würden, würden 20 Prozent der Bürger die SDSM (Sozialdemokratisches Bündnis für Mazedonien – MD) wählen und dies hieße drei Prozent weniger als im Juni. Zehn Prozent, oder ein Prozent mehr als im Juni würden die VRMRO-DPMNE (Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation – MD) wählen, vier Prozent die DPA (Demokratische Partei der Albaner – MD), zwei Prozent die PDP (Partei für Demokratische Prosperität – MD) und 1,4 Prozent die LDP ( Liberaldemokraten – MD). 23 Prozent der Wähler würden nach dem Ergebnis die Wahlen boykottieren. Im vergangenen Juni wollten dies nur zehn Prozent der Wähler tun.

Das Meinungsforschungsinstitut IRI hat die selben Fragen auch der albanischen Bevölkerung in Mazedonien gestellt. Demnach würden für die DUI (Demokratische Union für Integration – MD) 23 Prozent stimmen (im Juni waren es 34 Prozent – MD), für die DPA 20 Prozent (im Juni waren es 15 Prozent - MD) und für die PDP acht Prozent ( im Juni sechs Prozent – MD). 19 Prozent der Albaner erklären, sie würden bei den nächsten Wahlen den Urnen fernbleiben. (...)

Die Bürger Mazedoniens wurden auch über die Wirtschaftslage sowie über die Hauptprobleme und über die Außenpolitik befragt. Die Menschen bewegt am meisten die andauernd hohe Arbeitslosigkeit. Vorrangig in der Außenpolitik bleibt der Namensstreit (mit Griechenland – MD). (fp)

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