Immer heftigere Regenfälle setzen Metro Manila - die Hauptstadtregion der Philippinen - unter Druck. Seit dem verheerenden Taifun Ondoy im Jahr 2009 erforscht der Geograf Timothy James Cipriano die Ursachen der wiederkehrenden Überschwemmungen. Der Klimawandel verstärkt Niederschläge, während Korruption, mangelhafter Hochwasserschutz und unkontrollierte Stadtentwicklung die Risiken verschärfen.
Besonders betroffen sind Menschen in informellen Siedlungen, die oft in gefährdeten Gebieten leben. Gleichzeitig kämpfen Umweltaktivistinnen im Masungi-Georeservat für den Erhalt eines wichtigen Wassereinzugsgebiets, das die Hauptstadt vor Fluten schützen kann.
Doch illegale Bauprojekte und politische Interessen bedrohen diesen natürlichen Schutzschild. Für viele Filipinos ist die Flutkrise deshalb nicht nur eine Folge der Klimakrise, sondern auch ein Ergebnis schlechter Regierungsführung.
