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Metropolit Amfilohije von Montenegro lehnt Teilnahme an Rundem Tisch der Konrad-Adenauer-Stiftung ab

1. März 2004

– Hauptgrund sei die Beteiligung eines angeblichen Förderers der nicht anerkannten Montenegrinisch-Orthodoxen Kirche

Podgorica, 29.2.2004, DAN, serb.

Der Metropolit (von Montenegro und der Küstenregion – MD), Amfilohije, hat ein Schreiben an den montenegrinischen Präsidenten Filip Vujanovic und den Direktor der (Belgrader Vertretung der – MD) Konrad-Adenauer-Stiftung , Bernhard Lamers, gerichtet und sie über die unerfreuliche Lage der Serbisch Orthodoxen Kirche in Montenegro unterrichtet.

Der Metropolit lehnt die Einladung des Direktors der Konrad-Adeneauer-Stiftung zur Teilnahme an einem Round Table zum Thema "Die Lage und Rolle der Kirche und der religiösen Gemeinschaften in der Bürgergesellschaft", der am ersten März in Belgrad stattfinden soll, ab.

"Der Hauptgrund für diese Entscheidung ist die Tatsache, das Miodrag Ilickovic (stellvertretender Vorsitzender der mitregierenden Sozialdemokratischen Partei – MD) Ihre Einladung ebenfalls unterzeichnet hat. Dieser Mann, der nach unserem Kenntnisstand keine religiöse Person ist, benutzt seine Position, um eine quasi-religiöse Organisation, die vor vier Jahren auf der Polizeistation Cetinje gegründet und registriert worden ist und sich "Montenegrinisch-Orthodoxe Kirche" nennt, zu fördern, heißt es in dem Brief.

Der Metropolit erinnert daran, dass ein Teil der Regierung in den letzten Jahren damit angefangen habe, die Metropolie von Montenegro und der Küstenregion aus eigenen politischen und religiösen Gründen als Feind zu betrachten.

"Ilickovic gehört zu jenem Teil der Regierung. Diese Männer gehörten frührer überwiegend zu der militanten kommunistischen Partei, und jetzt, unter neuem Namen negieren sie weiterhin die Kirche. Sie ignorieren weiterhin den Beschluss des montenegrinischen Parlaments über die Rückgabe staatlichen Eigentums an jedermann, einschließlich der Kirchen und religiösen Organisationen. (MK)

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