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Montenegrinisches Parlament verabschiedet Gesetz über Entsendung von Abgeordneten in das Parlament von Serbien und Montenegro

13. Februar 2003

– Albaner kündigen Boykott an

Belgrad, 13.2.2003, B92, engl., nach BETA

Das montenegrinische Parlament hat heute das Gesetz über die direkte Ernennung von Abgeordneten für das neue Parlament von Serbien-Montenegro verabschiedet. 19 von insgesamt 35 montenegrinischen Vertretern im neuen Parlament werden von der regierenden Koalition der Demokratischen Partei der Sozialisten und Sozialdemokraten kommen.

Das Bündnis Gemeinsam für den Wandel wird 14 Abgeordnete ernennen und die Liberale Allianz und das Bündnis der albanischen Parteien je einen.

Vertreter der Demokratischen Union der Albaner und der Demokratischen Liga der Albaner in Montenegro haben erklärt, sie würden aus Protest gegen die Präambel der neuen Verfassungscharta, in der Kosovo als Teil Serbiens bezeichnet wird, keinen Delegierten nach Belgrad entsenden. (MK)

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