Mordsspaß im Sommerloch
31. Juli 2002
Also: Welche Romane stehen ganz oben in der Lesergunst? Welche Titel sind die Klassiker des deutschsprachigen Krimis? Welche Bücher dürfen einfach nicht ungestraft ungelesen bleiben? Wer sind die besten Krimi-Schreiber(innen)? Berechtigte Fragen. Denn: Mord muss Spaß machen - wie eine (deutsche) Krimi-Autorin zu sagen pflegt.
Einschlägig vorbestraft
Das "Krimi-Forum" ist mit etwa 180.000 Seitenabrufen pro Monat eine der am meisten besuchten Internetplattformen rund um den Krimi. Seit Dezember 1999 findet die Mischung aus Buchvorstellungen, Interviews, Promitipps und Veranstaltungshinweisen, Information und Unterhaltung ständig wachsende Resonanz bei Publikum, Medien und Fachwelt.
Das "Syndikat" ist der einschlägig vorbestrafte Zusammenschluss von über 320 Krimi-Autoren aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. Die Autorenvereinigung veranstaltet mit der "Criminale" das nach eigenen Angaben größte deutsche Krimi-Festival - das nächste Mal, 2003, im Westerwald. Zudem vergibt das "Syndikat" die angesehenen Friedrich-Glauser-Preise für den besten Kriminalroman, für das beste Romandebüt, für den besten Jugendkrimi und ab nächstes Jahr auch für die beste Krimi-Kurzgeschichte.
Das Urteil folgt im September
An der Internet-Fahndung, die bis zum 15. August läuft, können sich Krimifans mit bis zu fünf verschiedenen Titeln ihrer liebsten deutschsprachigen Kriminalromane beteiligen. Gleichzeitig mit der Befragung nach den deutschsprachigen Titeln wollen die "Syndikat"-Autoren intern eine Hitliste der besten internationalen Kriminalromane ermitteln. Die "Ermittlungsergebnisse" sollen im September vorgelegt werden.
Autor: Wim Abbink
Redaktion: Petra Füchsel