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Moskau entschädigt Familien getöteter Geiseln

28. Oktober 2002

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Moskau, 28.10.2002, INTERFAX-MOSKWA, russ.

Der Bürgermeister der Stadt Moskau Jurij Luschkow hat eine Verordnung der Regierung der Hauptstadt über die Entschädigung der Familien der getöteten Geiseln unterzeichnet. Das teilte der Pressesekretär des Moskauer Bürgermeisters, Sergej Zoj, am Montag (28.10.) "Interfax" mit. Jede Familie einer getöteten Geisel solle 100 000 Rubel (etwa 3200 Euro – MD) erhalten, jede verletzte Geisel 50 000 Rubel, sagte er. Außerdem sollen alle Geiseln eine Entschädigung von 10 000 Rubel für das ihnen abhanden gekommene Eigentum bekommen. Sergej Zoj unterstrich ferner, dass die Stadt auch die Beerdigung der ums Leben gekommenen Geiseln organisieren werde. (lr)

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