1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen

Moskau entsendet neuen Botschafter nach Minsk

6. September 2002

- Lukaschenka: Vertrag über Union Russland - Weißrussland weiterhin gültig

Minsk, 5.9.2002, BELAPAN, engl.

(Weißrusslands) Präsident Aljaksandr Lukaschenka hat am 5. September das Beglaubigungsschreiben des neuen russischen Botschafters in Weißrussland, Aleksandr Blochin, in Empfang genommen. Der weißrussische Präsident versicherte dem Botschafter, dass sein Land von dem 1995 unterzeichneten Vertrag über die Gründung eines Unionsstaates (Russland-Weißrussland) nie abgehen werde. Weißrussland habe "den Vertrag zwischen Weißrussland und Russland stets respektiert", zitierte die russische Agentur RIA Nowosti Lukaschenka.

Blochin sagte, Präsident Wladimir Putin wolle "keine Mühe scheuen, um die Bande zwischen beiden Ländern, der Wirtschaft und dem Volk Weißrusslands und Russlands enger zu gestalten".

Blochin war am 26. Juli zum Botschafter in Weißrussland ernannt worden. Er wurde 1951 geboren und ist von Beruf Ingenieur. Vor seiner Wahl zum Obersten Sowjet 1990 war er in einem pharmazeutischen Betrieb in Schelkowo in der Nähe von Moskau tätig. In den Jahren 1993-1995 war er Berater des Außenministers und später Russlands Botschafter in Aserbaidschan (1995-2000). Blochin war Minister für föderale Angelegenheiten, Nationalitätenfragen und Migrationspolitik. Blochin übernimmt die Nachfolge von Wjatscheslaw Dolgow, dessen Amtszeit abgelaufen ist. (TS)