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PolitikGlobal

News kompakt: Türkisches Militärflugzeug stürzt ab – 20 Tote

12. November 2025

Die türkische Militärmaschine befand sich zu dem Zeitpunkt im Grenzgebiet zwischen Georgien und Aserbaidschan. Der US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" hat Lateinamerika erreicht. Das Wichtigste in Kürze.

Das verkohlte Wrack eines türkischen Militärtransportflugzeugs liegt am Boden, im Hintergrund Feuerwehrwagen
Die Transportmaschine war auf dem Weg von Aserbaidschan in die Türkei, als sie verunglückteBild: Giorgi Arjevanidze/AFP

Bei dem Absturz eines türkischen Militärflugzeugs in der Grenzregion zwischen Georgien und Aserbaidschan ist die gesamte Besatzung ums Leben gekommen. Das türkische Verteidigungsministerium veröffentlichte am Morgen Bilder der verstorbenen 20 Militärangehörigen auf der Plattform X. Die Absturzursache ist laut der Nachrichtenagentur Anadolu noch nicht geklärt.

Die Rettungsteams konnten keinen der Insassen lebend bergenBild: Giorgi Arjevanidze/AFP

Bei der Maschine handelte es sich nach türkischen Angaben um ein Transportflugzeug des Typs C130. Das Flugzeug sei in Aserbaidschan mit Ziel Türkei gestartet. Georgische und türkische Such- und Rettungsteams wurden in die Region entsandt, wie Anadolu berichtet.

US-Flugzeugträger "Gerald R. Ford" erreicht Lateinamerika

Fast drei Wochen nach seiner Entsendung durch US-Präsident Donald Trump hat der US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" Lateinamerika erreicht. Das Süd-Kommando der US-Seestreitkräfte (SOUTHCOM) erklärte, der Flugzeugträger sei in Begleitung dreier Zerstörer in seinem Einsatzgebiet angekommen. Das Gebiet umfasst Lateinamerika und die Karibik. Zuvor hatte die venezolanische Regierung vor dem Hintergrund der erhöhten US-Militärpräsenz in der Region eine landesweite Verstärkung des Militärs angekündigt.

Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Karibik entsandt. Anfang September begann die US-Armee mit Angriffen auf angebliche Drogenschmuggler-Boote in der Karibik, später wurden auch Boote im östlichen Pazifik attackiert.

Indigene Aktivisten stürmen COP30-Gelände in Belém

Auf dem Klimagipfel COP30 im brasilianischen Belém haben sich mehrere Dutzend meist indigene Demonstranten am Dienstagabend (Ortszeit) gewaltsam Zugang zum Tagungsgelände erzwungen, wie Medien berichteten. Bei Rangeleien mit Sicherheitskräften wurden mindestens zwei Beamte leicht verletzt. Die Aktion richtete sich gegen die Förderung von Öl und Gas vor der brasilianischen Amazonasküste.

Sturm auf die Zeltstadt der UN-Klimakonferenz in Brasilien Bild: Olga Leiria/AFP

Vorausgegangen war eine Kundgebung im Zentrum Beléms. Eine Gruppe von Demonstranten löste sich gegen 19.20 Uhr vom Protestmarsch und drang in die von UN-Polizei gesicherte "Blaue Zone" ein, die für die Verhandlungsteams der teilnehmenden Länder reserviert ist. Am späten Abend hatte sich die Lage wieder beruhigt.

Millionen Flüchtlingen droht harter Winter

Die Vereinten Nationen haben angesichts knapper Geldzusagen vor einem bevorstehenden harten Winter für Millionen von Flüchtlingen gewarnt. In der Ukraine, in Syrien und Afghanistan müssten Familien "eisige Temperaturen" ohne Hilfsmittel ertragen, erklärte Dominique Hyde, die Beauftragte für auswärtige Beziehungen des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR). Es fehlten Decken, warme Kleidung, Heizmöglichkeiten und Medikamente.

Das UNHCR wurde besonders von den Kürzungen der US-Auslandshilfen durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump getroffen. Die Vereinigten Staaten hatten zuvor als wichtigster Geldgeber 40 Prozent der Mittel gestellt. Auch andere wichtige Geberländer haben ihre Unterstützung zurückgefahren.

Taifun löst schwere Überschwemmungen in Taiwan aus

Der Taifun "Fung-Wong" hat an der Ostküste Taiwans schwere Überschwemmungen ausgelöst und tausende Menschen in die Flucht getrieben. Mehr als 8300 Einwohner seien vor dem Sturm in Sicherheit gebracht worden, teilten die Behörden mit. Mindestens 51 Menschen wurden demnach verletzt. Fernsehbilder zeigten teils mannshohe Fluten in der ländlichen Region Yilan, wo Soldaten bei der Rettung von eingeschlossenen Bewohnern halfen.

In den meisten südlichen Gebieten der Insel blieben Schulen und Geschäfte geschlossen. Der Taifun hatte sich auf seinem Weg über die Philippinen, wo 27 Menschen ums Leben kamen, bereits deutlich abgeschwächt.

70. Gründungstag der Bundeswehr wird mit Gelöbnis begangen

Mit einem feierlichen Gelöbnis in Berlin würdigen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Verteidigungsminister Boris Pistorius den 70. Gründungstag der Bundeswehr. Dazu werden an diesem Mittwoch etwa 280 Rekrutinnen und Rekruten auf dem Platz zwischen Bundeskanzleramt und Paul-Löbe-Haus antreten. Sie werden geloben, "der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen".

Kommt die Wehrpflicht in Deutschland zurück?

02:30

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Der 12. November 1955 gilt als Gründungsdatum der Bundeswehr. Der frisch ernannte Verteidigungsminister Theodor Blank überreichte damals in der Bonner Ermekeil-Kaserne nach kurzen Begrüßungsworten den ersten Freiwilligen der neuen deutschen Streitkräfte ihre Ernennungsurkunden.

pg/jj (dfpa, afp, rtr)

Dieser Artikel wurde um 9.15 Uhr (MEZ) erstellt und wird nicht weiter aktualisiert.

 

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