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DW-Korrespondent im Niger festgenommen

24. Januar 2026

Der Auslandssender steht in engem Kontakt mit einem lokalen Anwalt und mit Angehörigen des Mitarbeiters - und verlangt die sofortige Freilassung des Mannes.

Deutschland Bonn 2017 | Mehrere Gebäude der Deutschen Welle in Bonn, dahinter ragt der Posttower auf
Gebäude der Deutschen Welle am Standort Bonn (Archivbild)Bild: Horst Galuschka/IMAGO

Ein Korrespondent der Deutschen Welle im Niger ist am Freitag in der Hauptstadt Niamey inhaftiert worden. Die Festnahme folgt nach DW-Angaben auf einen Bericht, der am vorvergangenen Donnerstag in der Sprache Hausa veröffentlicht wurde.

Der deutsche Auslandssender schaltete umgehend juristischen Beistand ein. Die DW steht in engem Kontakt mit einem lokalen Anwalt, mit den Angehörigen des Mitarbeiters und weiteren relevanten Stellen vor Ort.

"Wir verlangen seine sofortige Freilassung"

DW-Programmdirektorin Nadja Scholz sagte: "Wir sind sehr besorgt über die Festnahme unseres langjährigen Kollegen und verlangen seine sofortige Freilassung. Es muss gewährleistet sein, dass unsere Mitarbeitenden ihre journalistische Arbeit frei und ohne Einschüchterung ausüben können."

Der in Westafrika liegende Niger wird seit einem Putsch im Juli 2023 von Militärs regiert. Seither hat sich die Menschenrechtslage laut der Organisation Amnesty International verschlechtert.

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jj/ust/MH (DW, apd, epd)

Redaktionsschluss: 17.30 Uhr (MEZ) - dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.