Niger: Journalisten beklagen wachsenden Druck auf Medien
1. Oktober 2007Anzeige
Der Präsident des Journalistenverbandes UJPN im Niger (Westafrika), Lalo Keita, hat die zunehmenden Einschränkungen der Medienfreiheit in seinem Land kritisiert und die Regierung aufgefordert, einen kürzlich inhaftierten Journalisten freizulassen und das rechtswidrige Abhören von Telefongesprächen ohne richterliche Anordnung einzustellen. In einem Interview der Deutschen Welle sagte Keita: „Was jetzt im Niger passiert, ähnelt einer Diktatur und widerspricht demokratischen Gepflogenheiten. Es ist eine Schande für unser Land.“
Der UJPN-Chef verlangte die sofortige Freilassung des am 26. September 2007 festgenommenen Journalisten Moussa Kaka: „Solche Verhaftungen sind eine Bedrohung für die journalistische Arbeit im Niger.“ Die Behörden hatten Moussa Kaka Landesverrat vorgeworfen, da er mehrfach Kontakte mit Rebellengruppen im Norden des Landes aufgenommen habe.
Kaka arbeitet als Korrespondent für den französischen Sender RFI und für die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG). Darüber hinaus gehört ihm die zweitwichtigste private Hörfunkkette im Niger, Radio Saraounia. Die Deutsche Welle arbeitet seit 2002 eng mit diesem Sender zusammen. Der westafrikanische Partner übernimmt dreimal täglich die Sendungen von DW-RADIO in der nigerischen Landessprache Haussa und zweimal täglich Sendungen der DW auf Französisch.
1. Oktober 2007
147/07
Der UJPN-Chef verlangte die sofortige Freilassung des am 26. September 2007 festgenommenen Journalisten Moussa Kaka: „Solche Verhaftungen sind eine Bedrohung für die journalistische Arbeit im Niger.“ Die Behörden hatten Moussa Kaka Landesverrat vorgeworfen, da er mehrfach Kontakte mit Rebellengruppen im Norden des Landes aufgenommen habe.
Kaka arbeitet als Korrespondent für den französischen Sender RFI und für die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG). Darüber hinaus gehört ihm die zweitwichtigste private Hörfunkkette im Niger, Radio Saraounia. Die Deutsche Welle arbeitet seit 2002 eng mit diesem Sender zusammen. Der westafrikanische Partner übernimmt dreimal täglich die Sendungen von DW-RADIO in der nigerischen Landessprache Haussa und zweimal täglich Sendungen der DW auf Französisch.
1. Oktober 2007
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