Im Bundesstaat Cross River in Nigeria werden Mädchen noch immer als sogenannte „Geldfrauen“ zwangsverheiratet, um die Schulden ihrer Familien zu begleichen. Betroffene wie Christiantia Eji und Bulem Mary berichten vonjahrelanger Gewalt, verlorener Schulbildung und schwerem seelischem Leid. Obwohl die Tradition offiziell verboten wurde, hält sie sich aufgrund tief verwurzelter kultureller Normen und massiver Armut weiterhin in einigen Gemeinden.
Mädchen bekommen neue Zukunftsperspektiven
Organisationen wie die "Her Voice Foundation" arbeiten daher eng mit lokalen Gemeinschaften zusammen, retten betroffene Mädchen und unterstützen sie dabei, ihr Leben neu aufzubauen. Sie setzen sich dafür ein, dass Überlebende Zugang zu Bildung, Schutz und neuen Zukunftsperspektiven erhalten. Trotz vieler Herausforderungen wächst die Hoffnung, dass keine weiteren Mädchen dieses Schicksal erleiden müssen.
