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Obama unter Druck

26. Mai 2009

Der US-Präsident ist mit seinem Dialogangebot an Nordkorea gescheitert. Die Opposition wirft ihm Konzeptlosigkeit im Umgang mit dem Regime in Pjönjang vor.

Bild: AP

Nordkorea geht auf offenen Konfrontationskurs zur Weltgemeinschaft. Nach dem unteriridischen Atomwaffentest vom Montag hat das Land jetzt zwei Kurzstreckenraketen getestet. Weltweit sind die Raketenversuche scharf kritisiert worden.

Seit sechs Jahren bemüht sich die internationale Staatengemeinschaft, Nordkorea von seinem Atomwaffenprogramm abzubringen - ohne Erfolg, wie die jüngsten Waffentests zeigen. Die USA setzen jetzt große Hoffnungen auf Peking: China als wichtigster Wirtschaftspartner Nordkoreas könnte möglicherweise Druck auf das Regime in Pjöngjang ausüben. Unterdessen gerät US-Präsident Obama im eigenen Land zunehmend unter Druck - ihm wird eine zu nachgiebige Haltung gegenüber Nordkorea vorgeworfen.

Schwere Zeiten für Frauen in Nicaragua

Frauenrechtsgruppen haben es zur Zeit schwer in NicaraguaBild: Sebastian Erb

Machtlos , ohnmächtig: Diese Worte beschreiben ziemlich genau die Lebenssituation vieler Frauen in Lateinamerika, In zunehmender Weise trifft das vor allem auf die Lage von Frauen in Nicaragua unter der Präsidentschaft von Daniel Ortega zu. 2007 wurde er zum zweiten Mal an die Spitze des Landes gewählt - mit massiver Unterstützung von Seiten der katholischen Kirche. Dafür hatte der einstige Führer der Sandinistischen Revolution eine radikale Kehrtwende in seinen eigenen politischen Ansichten vollzogen. Der Meinungsfreiheit und der gesellschaftlichen Vielfalt in Nicaragua ist diese zweite Präsidentschaft Ortegas bislang nicht gut bekommen. Kritik an der Regierung ist nicht erwünscht. Das bekommen vor allem Frauenrechtlerinnen massiv zu spüren.

Friedensappell aus dem Bett

John Lennon und Yoko Ono beim Bed-in für den FriedenBild: AP

Eine Woche lang für den Weltfrieden im Bett liegen - auf diese Idee kamen John Lennon und Yoko Ono vor genau 40 Jahren. Bed-in nannten sie die Aktion, die die beiden zuvor schon in Amsterdam einmal durchgeführt hatten - und eigentlich gerne in New York wiederholt hätten. Aber aus Angst von dem Fanansturm, vor Chaos und Unordnung war im Big Appel kein Hotel bereit, das Künstlerpaar auftzunehmen. Also quartierten sich John und Yoko im Fairmont Queen Elizabeth in Montreal ein, empfingen Fans und Besucher in ihrer Suite und komponierten dabei eine der bis heute wohl bekanntesten Friedenshymnen: "Give Peace a Chance".

Redaktion: Mirjam Gehrke