Ousmane Dembélé ist FIFA-Weltfußballer des Jahres
17. Dezember 2025
Ousmane Dembélé ist Weltfußballer des Jahres 2025. Der Offensivstar von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain wurde bei der FIFA-Gala in Doha ausgezeichnet. Der Franzose folgt auf Vinicius Junior, der die Wahl im vergangenen Jahr gewonnen hatte. Dembélé setzte sich gegen seinen Landsmann Kylian Mbappé von Real Madrid und den Spanier Lamine Yamal vom FC Barcelona durch.
"Das war ein fantastisches Jahr für mich - für mich persönlich und mit der Mannschaft", sagte Dembélé. Mit Blick auf die WM 2026 fügte er hinzu: "Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr wiederkommen kann."
Aitana Bonmati erneut Weltfußballerin
Bei den Frauen triumphierte die derzeit verletzte Spanierin Aitana Bonmati - zum dritten Mal in Folge. Über die Auszeichnungen entschieden Trainer und Kapitäne der Nationalteams sowie ausgewählte Medienvertreter und Fans.
Lothar Matthäus bleibt der einzige Deutsche, der je zum Weltfußballer gewählt wurde. Das war im Jahr 1991. Bei den Frauen gab es dagegen mit Birgit Prinz (2003, 2004, 2005), Nadine Angerer (2013) und Nadine Keßler (2014) mehrere deutsche Preisträgerinnen.
Enrique und Wiegmann ausgezeichnet
Luis Enrique von PSG wurde Welttrainer, vor Hansi Flick vom FC Barcelona und dem Liverpooler Coach Arne Slot. Bei den Frauen gewann Sarina Wiegman bereits zum fünften Mal - sie führte Englands Team im Sommer zur EM-Titelverteidigung.
Die Wahl der besten Torhüter entschied Gianluigi Donnarumma für sich, der inzwischen von Paris zu Manchester City gewechselt ist. FC-Bayern-Torwart Manuel Neuer ging leer aus. Bei den Frauen setzte sich die Engländerin Hannah Hampton durch, unter anderem gegen die deutsche Torfrau Ann-Katrin Berger.
Ballon d'Or und FIFA-Wahl
Dembélé, 28 Jahre alt und einst Profi bei Borussia Dortmund, hatte im September bereits den Ballon d'Or gewonnen. Seit Jahren sorgen die konkurrierenden Auszeichnungen für Verwirrung bei den Fans. Von 2010 bis 2015 ehrte "France Football" die Besten gemeinsam mit der FIFA, seitdem kämpfen beide um die Vormachtstellung.