1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen
Katastrophe

Panik: Ferienflieger sackt 6000 Meter durch

16. Oktober 2017

Die Passagiere einer Air Asia-Maschine haben einen echten Albtraum durchlebt. Sie dachten, sie würden sterben, weil auch die Kabinencrew hysterisch reagierte. Die Ursache ist noch unklar.

Singapur Air Asia A 320
Ein Airbus 320 der Fluggesellschaft Air AsiaBild: Getty Images/AFP/R. Rahman

Die malaysische Fluggesellschaft Air Asia steht nach einem Vorfall auf einem Flug von Australien nach Indonesien in der Kritik. Medienberichten zufolge verlor die Maschine am Sonntag 25 Minuten nach Abflug in Perth plötzlich mehr als 6000 Meter an Höhe.

Einige Passagiere berichteten, Besatzungsmitglieder hätten panisch geschrien, geweint und damit Panik ausgelöst. Die 145 Fluggäste seien hysterisch dazu aufgefordert worden, die Absturzposition einzunehmen und die Sauerstoffmasken anzulegen. Die meisten Anweisungen seien nicht auf Englisch erfolgt - einige Fluggäste seien deshalb davon ausgegangen, sterben zu müssen.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter wurden Videos veröffentlicht, die Passagiere mit Sauerstoffmasken zeigen; es soll sich um Menschen an Bord des Air Asia-Airbus handeln. Der Pilot flog wegen des schnellen Absinkens nach Perth zurück.

Eine Passagierin sagte dem australischen Fernsehsender Channel Nine Television: "Ich nahm mein Telefon und schickte meiner Familie eine Textnachricht, in der Hoffnung, dass sie sie erhalten. Es war furchtbar."

Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei ihren Passagieren für den Vorfall und kündigte eine Untersuchung an. Es handele sich wohl um "technische Probleme", die nicht näher erläutert wurden. Erst vor einer Woche musste ein Flugzeug von Air Asia wegen eines Motorschadens in Perth notlanden.

mas/as (afp, dpa, bild.de)

Den nächsten Abschnitt Mehr zum Thema überspringen