Pfizer nimmt das Medikament Bextra vom Markt
8. April 2005Anzeige
Der weltgrößte Pharmakonzern hat den Verkauf des Schmerz- und Rheumamittels gestoppt. Angesichts des hohen Risikos für Herzkreislauf-Erkrankungen und für schwere Hautreaktionen hatten die Arzneimittelbehörden der EU und der USA das Unternehmen zu diesem Schritt aufgefordert. Im Jahr 2004 hatten allein in Deutschland 500 000 Patienten das Mittel genommen. Im vergangenen Jahr hatte der US-Konkurrent Merck & Co bereits das Mittel Vioxx vom Markt genommen. Dieses gehört - ebenso wie Bextra und Celebrex - zu den so genannten Cox-2-Hemmern.
