Die Vision von Boyan Slat – Hoffnung für unsere Ozeane
Plastikmüll in den Weltmeeren zählt zu den drängendsten Umweltproblemen unserer Zeit. Tonnenweise treiben Flaschen, Netze und Tüten durch die Ozeane – zusammengeballt zu gigantischen Müllstrudeln wie dem Great Pacific Garbage Patch, der dreimal so groß ist wie Frankreich. Der Niederländer Boyan Slat erkannte bereits mit 16 Jahren beim Tauchen in Griechenland die Dramatik des Problems. Statt sich entmutigen zu lassen, gründete er mit nur 18 Jahren die NGO The Ocean Cleanup – mit einer ehrgeizigen Mission: Die Ozeane vom Plastik befreien.
Zweigleisiger Ansatz gegen die Plastikflut
The Ocean Cleanup verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: Zum einen wird Plastik mit riesigen Fangsystemen aus dem offenen Meer entfernt, zum anderen bereits in Flüssen abgefangen – denn rund 80 % des Plastiks gelangt über Flüsse in die Ozeane. Slat ist überzeugt, dass durch diese Maßnahmen eine Reduktion der Plastikverschmutzung um 90 % bis spätestens 2040 möglich ist. Das gesammelte Plastik wird, wenn möglich, recycelt. Ist das nicht machbar, wird es sicher auf Deponien gelagert – denn es soll keinesfalls wieder in die Umwelt gelangen.
Reicht das aus, um die Ozeane zu retten?
The Ocean Cleanup hat sich längst zu einem wichtigen Baustein zur Säuberung der Meere entwickelt. Experten wie Ben Boteler vom Potsdamer Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit betonen aber auch, dass das Problem ganzheitlich angegangen werden muss: von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung und Wiederverwertung von Plastik. Auch Initiativen wie Sana Mare, die den informellen Sektor im Globalen Süden stärken, sind essenziell. Denn nur wenn alle Akteure – Politik, Industrie und Gesellschaft – länderübergreifend zusammenarbeiten, kann die Plastikkrise und damit die Belastung der Meere nachhaltig angegangen werden.
Dieser Text wurde von einer KI erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Journalisten redigiert.