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Polens Markt "einer der schwierigsten" für russische Waren

21. Februar 2003

Moskau, 20.2.2003, INTERFAX, engl.

Russlands Premierminister Michail Kassjanow hat sich besorgt darüber geäußert, dass der polnische Markt "einer der schwierigsten" für russische Waren sei. Die Bedingungen für den Absatz russischer Erzeugnisse auf dem polnischen Markt seien sogar härter als die der EU-Länder. Gleichzeitig sehe die russische Regierung die sich russischen Unternehmen bietende Möglichkeit, an der Privatisierung mehrerer Industriebetriebe teilzunehmen, als positiven Faktor in den Wirtschaftsbeziehungen, sagte Kassjanow. Er teilte mit, dass ein Abkommen beider Länder über den Bau einer Autobahn von Polen nach Kaliningrad, die russische Exklave im Baltikum, in Vorbereitung sei.

Über Visa werde während seines Polen-Besuchs nicht gesprochen werden, so Kassjanow. Russland arbeite an einer Vereinfachung der Regelungen für den gegenseitigen Personen- und Warenverkehr. "Es sollte einen gemeinsamen Wirtschaftsraum geben, in dem sich Personen und Waren frei bewegen können."

Kassjanow erklärte, das Ungleichgewicht im bilateralen Handel zugunsten Russlands sei im vergangenen Jahr beträchtlich reduziert worden. Polen habe seine Ausfuhren nach Russland um nahezu 30 Prozent gesteigert. Die Warenumsätze beliefen sich insgesamt auf etwa fünf Milliarden Dollar. (TS)

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