Protest vor der eigenen Haustür
4. September 2009
Vor gut einem Monat räumten israelische Sicherheitskräfte den Gebäudekomplex einer palästinensischen Großfamilie im besetzten Ostjerusalem. Zuvor hatte ein israelisches Gericht jüdischen Siedlern Recht gegeben, die Anspruch auf das Grundstück erheben. Die Räumung erregte international Aufsehen. Die EU und die UN sprachen von einem inakzeptablen Vorgehen Israels und einer Provokation. Doch die Proteste verhallten wirkungslos. Die vertriebene Familie hat gegenüber ihres Hauses eine Art Mahnwache eingerichtet und kampiert dort nun schon seit einem Monat Tag und Nacht.
Interreligiöses Fastenbrechen
Seit März 2009 organisieren Christen und Muslime im Bonner Stadtteil Tannenbusch gemeinsam den Mittagstisch „Oase". Bedürftige können jeden Dienstag eine günstige warme Mahlzeit bekommen. Und damit sozial Schwache den Islam besser verstehen, fand der Mittagstisch zum Ramadan erstmals am Abend statt.
Ökotourismus im Libanon
Der Libanon ist geprägt von Kriegen und gewaltsamen Auseinandersetzungen und gehört trotz seiner bedeutenden Denkmäler nicht zu den Ländern, die einem bei der Urlaubsplanung als erstes in den Sinn kommen. Dennoch haben engagierte Frauen ein Umwelt-Tourismusprojekt im Städtchen Deir Al-Ahmar in der nördlichen Bekaa-Ebene aufgebaut. Eine Idee die Hoffnung macht und zum Nachahmen einlädt.
Redaktion: Diana Hodali / Mahmud Tawfik