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Prozess gegen Maja T. in Ungarn

05:49

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28. Januar 2026

Am 4. Februar soll ein Gericht in Budapest darüber entscheiden, ob Maja T. aus Deutschland in einer linksextremen Vereinigung Straftaten in Ungarn begangen hat. Gegen die Auslieferung Ts. gab es Proteste.

Maja T. ist 24 Jahre alt, antifaschistisch und nichtbinär. Aktuell befindet T. sich in Budapest im Gefängnis, während gegen T. ein Verfahren wegen lebensgefährlicher Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung läuft. T. bestreitet die Vorwürfe. T. drohen bis zu 24 Jahre Haft. Die Haftbedingungen aber, darunter Einzelhaft und eingeschränkter Familienkontakt, sorgen für internationale Besorgnis. Früher musste T. sich täglich vor Gefängniswärtern ausziehen, heute nur noch zweimal wöchentlich. Deutsche Politiker wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Roloff haben T. im Gefängnis in Ungarn besucht, während das Auswärtige Amt den Fall aufmerksam verfolgt. Unterdessen stuft die ungarische Regierung antifaschistische Organisationen als Terrorgruppen ein. Ende Januar 2025 wird das Urteil im Fall Maja T. erwartet – ein Moment, der weit über Ungarn hinaus Beachtung findet. 
 

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