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Politik

Quadriga - Türkei - Ende der Ära Erdogan?

42:33

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11. Juni 2015

Bei den Wahlen in der Türkei hat die Regierungspartei AKP die absolute Mehrheit verloren. Sie kann in Zukunft nicht mehr alleine regieren.

Die Pläne von Präsident Recep Tayyip Erdogan, die Verfassung zu ändern und noch mehr Macht auf sein Amt zu konzentrieren, sind damit vorerst gescheitert.

Bild: picture-alliance/AP Photo

Ist das der Anfang vom Ende der Ära Erdogan?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: quadriga(at)dw.de


Unsere Gäste:
Malte Lehming – leitet die Meinungsseite beim Berliner „Tagesspiegel“. Seine Meinung zu Erdogan ist klar: „Der Wahlausgang in der Türkei ist ein Sieg der Demokratie über Selbstherrlichkeit und Machtarroganz.“

Remzi Aru – ist deutsch-türkischer Unternehmer und engagiert sich in der Union Europäisch-Türkischer Demokraten. Das ist eine Organisation, die Erdogans Partei nahe steht. Seine These: „Die AKP im Allgemeinen und Erdogan im Besonderen werden auf unbestimmte Zeit weiter die tonangebende Rolle spielen.“

Ursula Weidenfeld – sie ist eine führende Wirtschaftsjournalistin in Deutschland. Zum Wahlausgang in der Türkei sagt sie: „Die Türkei ist ein Garant für Stabilität im Grenzgebiet zu den Krisenherden. Deshalb wird der Westen sehr behutsam mit Herrn Erdogan umgehen müssen.“

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