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"Reisen ins Reich 1933-1945"

60 jahre nach Endes des Zweiten Weltkriegs ist in Deutschland ein historisches Reise-Buch ganz besonderer Art erschienen.

Der Untergang des Dritten Reiches -das zerstörte Berlin 1945Bild: RLS

Der fremde Blick – das ist das Thema dieses Buches. Wie nahm die Außenwelt dieses entfesselte, der Katastrophe entgegentaumelnde Deutschland wahr? Was fiel Schriftstellern, Journalisten und anderen Augenzeugen auf?

Das Buch "Reisen ins Reich" versammelt internationale Autorinnen und Autoren, die von ihren Erlebnissen bei Besuchen im Deutschen Reich in den Jahren 1933 bis 1945 berichten. Die Texte, verfasst von aktiven Unterstützern, begeisterten Befürwortern, verhaltenen Zweiflern oder strikten Gegnern des Nationalsozialismus, vermitteln ein facettenreiches Bild des deutschen Alltags zwischen 1933 und 1945.

Die Liste der Zeugen ist eindrucksvoll: Samuel Beckett, Vladimir Nabokov, Jean Genet, Max Frisch, Jean-Paul Sartre, Karen Blixen, Georges Simenon, Virginia Woolf und Albert Camus waren in Deutschland; aber nicht weniger aufschlussreich sind die Beobachtungen von Vergessenen, von Unbekannten und von Exoten wie Shi Min, Arvi Kivimaa oder Lörinc Szabó, die jetzt - meist zum ersten Mal - in deutscher Sprache erschienen sind.

  • Oliver Lubrich (Hg): "Reisen ins Reich 1933-1945". Ausländische Autoren berichten aus Deutschland. (Eichborn); 427 S.; 30 Euro
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