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Republik Moldau wünscht "echte Zweisprachigkeit"

29. August 2002

– Am 31. August wird zum 13. Mal das Fest "Unsere Sprache" gefeiert – Gemeint ist die rumänische Sprache

Köln, 29.8.2002, RADIO MOLDOVA

Chisinau, 29.8.2002, 708 GMT, RADIO MOLDOVA, rumän.

(...) Ende August wird in der Republik Moldau Bilanz gezogen, wie die verschiedenen Programme zur Schaffung einer echten Zweisprachigkeit im Land verwirklicht wurden. (...) Unter anderem soll die zweite Etappe des Projekts (...) "Republik Moldau – Sprache als Mittel der sozialen Integration" vorgestellt werden. Das Projekt wird landesweit vom Departement für Interethnische Beziehungen koordiniert. (me)

Chisinau, 28.8.2002, 916 GMT, RADIO MOLDOVA, rumän.

(Repräsentantin des Landeszentrums für Terminologie, Chisinau):

(...) Zum 13. Mal feiern wir am 31. August den Nationalfeiertag "Unsere Sprache". Wir begehen diesen Feiertag nicht so mir nichts dir nichts. Worum geht es? Es geht darum, dass unsere Sprache, die rumänische Sprache, in der Republik Moldau nicht so funktionierte, wie sie funktionieren sollte. Deswegen war es notwendig, das Gesetz über die Anwendung der Sprachen zu verabschieden. Gleichzeitig war es notwendig, eine Beratungsstelle zu schaffen, die bei der Verwendung der rumänischen Sprache im Lande Hilfestellung geben sollte. So wurde gleich nach der Annahme des Gesetzes über die Anwendung der Sprachen das Landeszentrum für Terminologie gegründet. Hauptaufgabe des Landeszentrums für Terminologie war es, eine sprachliche und terminologische Grundlage zu schaffen, damit die rumänische Sprache bei sich zu Hause richtig angewandt wird. (...)

Das Landeszentrum für Terminologie beschäftigt nur eine sehr kleine Zahl von Fachleuten. Wir haben insgesamt nur 15 Mitarbeiter an diesem Zentrum. Von ihnen sind sieben oder acht Mitarbeiter Fachleute in den Bereichen Linguistik und Terminologie. Warum sage ich "in den Bereichen Linguistik und Terminologie"? Weil beim Landeszentrum für Terminologie nicht nur Philologen arbeiten. Wir haben auch Techniker, Biologen, Wirtschaftsfachleute, Historiker, Journalisten. (...) (me)