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Ronaldo gewinnt Showdown der Superstars

Stefan Nestler19. November 2013

Cristiano Ronaldo schießt Portugal mit drei Treffern gegen Schweden zur WM nach Brasilien. Frankreich schafft gegen die Ukraine ein kleines Wunder und jubelt über das WM-Ticket.

Portugals Cristiano Ronaldo bejubelt einen seiner drei Treffer in Schweden. Foto: dpa
Dreierpack für Ronaldo (r.)Bild: picture-alliance/dpa

Das Duell zwischen Schweden und Portugal war das Duell zwischen den Superstars Zlatan Ibrahimovic und Cristiano Ronaldo, die alle fünf Tore des Playoff-Rückspiels in Stockholm erzielten. Weil Ibrahimovic zweimal (68./72. Minute), Ronaldo aber dreimal (50./77./79.) traf, qualifizierte sich Portugal mit einem 3:2 (0:0)-Sieg für die WM 2014 in Brasilien. Auch das Hinspiel hatten die Portugiesen dank eines Treffers von Ronaldo mit 1:0 gewonnen.

Starker Ribéry

Frankreich hat nach der 0:2-Niederlage im Playoff-Hinspiel in der Ukraine im heimischen Stade de France in Paris das Blatt noch wenden können. Mit einem 3:0 (2:0) löste das Team um den stark aufspielenden Europas Fußballer des Jahres, Franck Ribéry, das WM-Ticket. Mamadou Sahko (22.), Karim Benzema (34.) und ein Eigentor von Oleg Gusew (72.) bescherten den Franzosen doch noch die ersehnte Reise an den Zuckerhut. Erstmals hat damit eine Mannschaft einen 0:2-Rückstand in den WM-Ausscheidungsspielen wettmachen können.

Matchwinnner Mitroglou

Griechenland darf sich bei Konstantinos Mitroglou bedanken. Der in Deutschland aufgewachsene Stürmer schoss die Griechen zur WM nach Brasilien. Nach seinen zwei Treffern beim 3:1 im Hinspiel gegen Rumänien traf Mitroglou (23.) in Bukarest beim 1:1 (1:0). Auch für das zweite Tor sorgte ein Grieche. Vasileios Torosidis (56.) unterlief ein Eigentor. Für Griechenland ist es die dritte WM-Teilnahme nach 1994 und 2010.

Tor und Rot für Mandzukic

Kroatien wurde seiner Favoritenrolle gerecht und löste mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg in Zagreb gegen Island das Ticket für Brasilien. Bayern-Profi Mario Mandzukic (27.) brachte die Kroaten in Führung, sah dann aber nach einem üblen Foul die Rote Karte (38.). Doch auch in Unterzahl ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. Kapitän Darijo Srna (47.) sorgte für die endgültige Entscheidung und zerstörte damit die Hoffnungen der Isländer, nach dem 0:0 im Hinspiel doch noch erstmals zu einer WM zu fahren.

Zehn Minuten nach seiner Einwechslung macht Boateng sein TorBild: picture-alliance/dpa

Boateng trifft für Ghana

In Afrika sicherten sich Ghana und Algerien die letzten begehrten WM-Tickets. Nach dem 6:1-Hinspielerfolg gegen Ägypten reichte Ghana eine 1:2 (0:1)-Niederlage, um in Brasilien dabei zu sein. Amr Zaki (25.) und Gedo (84.) erzielten in Kairo die Tore für die Gastgeber Ägypten. Der eingewechselte Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng traf für Ghana (79.).

Algerien setzte sich in seinem Play-off- Rückspiel in Blida gegen Burkina Faso mit 1:0 (0:0) durch und beendete damit den Traum der Westafrikaner von ihrer WM-Premiere. Das Hinspiel hatten die Algerier in Burkina Faso noch mit 2:3 verloren, dürfen aber durch die auswärts mehr erzielten Tore zur WM fahren. Den entscheidenden Treffer (49.) erzielte Kapitän Madjid Bougherra in der 49. Minute. Die Algerier nahmen bereits 1982, 1986 und 2010 an WM-Endrunden teil. Über die Vorrunde kamen sie bislang nicht hinaus.

WM mit Mexiko

Als vorletzte Mannschaft buchte Olympiasieger Mexiko das WM-Ticket. Nach einem 5:1-Erfolg im Hinspiel gegen Neuseeland kamen die Mexikaner auch im Relegations-Rückspiel in Wellington zu einem 4:2-Sieg. Mann des Spiels war Oribe Peralta, dem ein Hattrick gelang. Der 29-Jährige von Santos Lagos traf in der 14., 29. und 33. Minute. In der 86. Minute setzte Carlos Pena den Schlusspunkt. Chris James (80. Minute/Elfmeter) und Rory Fallon (82.) trafen für die Gastgeber in der vom deutschen Schiedsrichter Felix Brych geleiteten Begegnung.

Am Donnerstag (21.11.2013, 0.00 Uhr MEZ) spielen Jordanien und Uruquay um den letzten WM-Platz. Das Hinspiel haben die Südamerikaner mit 5:0 klar gewonnen.

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