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Rundumerneuerung der Fatah?

12. August 2009

Kommentar: Keine neue Fatah, wenn Abbas an der Spitze steht +++ Deutschlandbild in der arabischen Welt +++ Christlich-muslimischer Dialog in Syrien

Saeb Erekat und Mahmud Abbas (Foto: DPA)
Saeb Erekat und Mahmud Abbas - die gehören zur alten Garde der FatahBild: picture alliance/dpa

Ganze acht Tage hat der Kongress der Fatah in Bethlehem gedauert und die meisten der 2200 Deligierten haben die historische Bedeutung der Vollversammlung immer wieder gepriesen. Auch der schon lange überfällige Verjüngsprozess wurde eingeleitet. Dem wichtigen Zentralkomitee der Fatah gehören nun nämlich viele Vertreter der jüngeren Generation an. Aber von einer Rundumerneuerung kann man nicht sprechen, meint Torsten Teichmann in seinem Kommentar.

Deutschlands Image

Deutschland als Terrorziel? Für den normalen Bürger im Arabischen Raum ist das kein Thema: Sie haben andere Sorgen. Was allerdings in Al Kaida nahen Gruppen vorgeht, ob in Europa oder sonst wo, das steht auf einem anderen Blatt. Dass heißt aber nicht, dass in der arabische Gesellschaft das Image Deutschlands und der westlichen Staaten nicht verbesserungswürdig wäre.

Interreligiöser Dialog im Kloster

Rund eine Stunde Autofahrt von der syrischen Hauptstadt Damaskus entfernt nämlich, tut sich mitten in der Steinwüste ein malerischer Anblick auf. An einem schroffen Berghang liegt das Kloster des heiligen Moses von Abassinien. Es ist nicht irgendein unscheinbares spirituelles Überbleibsel, sondern eines der letzten orientalischen Wüstenklöster, in dem heute eine Handvoll Mönche und Nonnen leben. Deir Mar Musa gehört zur Syrisch-Katholischen Kirche und ist bekannt für seinen interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen.

Redaktion: Diana Hodali / Michaela Paul

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