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Südafrika: Gegen die Wasserkrise

06:09

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Vivica Jungels
23. September 2026

In Kapstadt war es 2018 nur noch eine Frage von Tagen, bis kein Wasser mehr aus den Leitungen gekommen wäre. Seitdem hat sich einiges getan.

Die Wasserkrise von 2018 hat Kapstadt in Südafrika verändert. Im Township Masiphumulele leben rund 50.000 Menschen, viele von ihnen in Armut und mit unsicherem Zugang zu Wasser. Eine von ihnen ist Zoleka Havi. Sie absolviert eine Ausbildung zur Flusswächterin.

In den Straßen des Townships zeigt sich, wie eng Wasser, Umwelt und soziale Herausforderungen miteinander verknüpft sind. Müll belastet Wasserstellen, während viele Familien Wasser für Notfälle in Eimern lagern. Gleichzeitig entstehen in Kapstadt innovative Projekte für nachhaltiges Wassermanagement. Rückhaltebecken sammeln Regenwasser, filtern es durch Pflanzen und fördern die Neubildung von Grundwasser. Experten sehen darin einen wichtigen Baustein für die Anpassung an Klimawandel und Wasserknappheit.

Auch die Arbeit der Flusswächter spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie entfernen invasive Pflanzen aus Gewässern, verbessern damit die Wasserqualität und stärken natürliche Ökosysteme. Für Menschen wie Zoleka Havi bedeutet der Kampf ums Wasser daher weit mehr als Umweltschutz: Er schafft Arbeitsplätze, Perspektiven und Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Kampf gegen die Trockenheit

05:10

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