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Schlangestehen bei Assad

17. Februar 2010

Westliche Politiker geben sich in Damaskus die Klinke in die Hand +++ Mit einem Grenzzaun und einem neuen Gesetz will Israel Flüchtlinge aus Afrika abschrecken +++

Syriens Präsident Assad und der Nahost-Sondergesandte George Mitchell aus den USA (Foto: AP)
Syriens Präsident Assad (links) empfängt den Nahost-Sondergesandten George Mitchell aus den USABild: AP

Amerikaner, Österreicher, Franzosen, Italiener und Deutsche - jeden Tag kommen hochrangige Besucher aus dem Westen nach Damaskus. Dabei galt Syrien bis vor gar nicht langer Zeit noch als zweifelhafter Partner. Ohne den syrischen Präsidenten Bashar al Assad bewegt sich im Nahen Osten aber nur wenig. Das haben mittlerweile auch die westlichen Politiker erkannt. Kein Wunder also, dass am Mittwoch (17.02.2010) der amerikanische Außenstaatssekretär Williams Burns Damaskus besucht. Bald will US-Präsident Barack Obama auch wieder einen Botschafter nach Syrien schicken.

Grenzzaun und Gesetzesentwurf

Afrikaner auf der Flucht - das ist ein gewohntes Bild. Tausende fliehen vor Kriegen, Hungersnöten und Dikaturen über das Mittelmeer nach Europa. Doch nicht immer geht es in Richtung Italien, Spanien oder Malta. Etwa 6000 Afrikaner jährlich versuchen, über Ägypten nach Israel einzureisen. Viele werden an der Grenze aufgehalten - etwa 20 Flüchtlinge wurden im vergangenen Jahr von ägyptischen Grenzsoldaten erschossen. Die israelische Regierung befürchtet, dass sich das Land durch die Einwanderer aus Afrika verändert - demografisch und religiös. Sie plant jetzt einen neuen Grenzzaun - und einen Gesetzesentwurf, der die Afrikaner stoppen soll.

Redaktion: Anne Allmeling / Diana Hodali

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