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PanoramaSchweiz

Schweiz: Fast 100 Schafe durch Blitz getötet

18. Juli 2026

Bei einem Blitzeinschlag in den Schweizer Alpen sind im Kanton Wallis 97 Schwarznasenschafe umgekommen. Rund 80 Tiere überlebten.

Ein verzweigter Blitz durchschneidet den Gewitterhimmel über einem Tal, aufgenommen von Gstaad
Seit einigen Tagen ziehen schwere Gewitter über große Teile der SchweizBild: Anthony Anex/dpa/picture alliance

Zum Zeitpunkt des Einschlages standen alle Tiere dicht zusammen in einem eingezäunten Bereich. So etwas sei früher unüblich gewesen aber heute nötig, um sie vor Angriffen von Großraubtieren zu schützen, sagte ein betroffener Schafzüchter der Agentur Keystone-SDA. Über den verheerenden Blitz hatte zuerst das Onlineportal "pomona.ch" berichtet.

Schutzmaßnahmen gegen den Wolf

Die Kadaver wurden nach Angaben des Züchters per Hubschrauber vom Berg geholt. Schafzüchter beschweren sich immer wieder über die Ausbreitung des Wolfes, der ihre Herden bedroht und sie zu früher nicht nötigen Schutzmaßnahmen zwingt. 

Wölfe in Deutschland: Töten oder schützen?

12:34

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Seit einigen Tagen ziehen nach einer längeren Hitzeperiode schwere Gewitter über große Teile der Schweiz. Der Vorfall passierte in der Nacht zu Freitag auf einer Bergwiese am Eggerhorn (2503 Meter) im Binntal südlich der Rhone. Der Wetterdienst SRF Meteo hatte schon bis Donnerstagabend innerhalb von Stunden 26.000 Blitze registriert.

Schwarznasenschafe sind Landschaftspfleger

So sehen die Walliser Schwarznasenschafe aus, hier werden sie auf der Mecklenburgischen Landwirtschaftsausstellung präsentiert (Archivfoto)Bild: Bernd Wüstneck/dpa/picture alliance

Schwarznasenschafe sind eine im Wallis typische Schweizer Rasse mit spiralförmigen Hörnern, einem wuscheligen weißen Fell und schwarzen Partien unter anderem um Augen, Maul und Nase. Menschen nutzen ihre Wolle und das Fleisch, und sie sind Landschaftspfleger, weil sie in den Bergen steile Wiesen abfressen und kurz halten.

pg/pgr (dpa, Tagesanzeiger)

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